Am 03.01.2026 von Freitag- auf Samstagnacht trafen wir uns um Mitternacht auf dem Betriebshof unseres Clubbusunternehmers Kucki Ebke. Pünktlich um 0:30 Uhr brachen wir über das neue Ohmtaldreieck Richtung Pfunds (Tirol) auf. Im Schneechaos gestartet, fuhr uns Marion sicher und routiniert nach Österreich.

Nach einem ausgiebigen Busfrühstück kamen wir gegen 10:00 Uhr am Hotel in Pfunds an. Dort zogen wir uns um, deponierten das Gepäck und liehen das restliche Skimaterial aus. Die Skipässe wurden verteilt und anschließend fuhr uns unsere allerbeste Busfahrerin Marion nach Nauders an die Bergkastelbahn, um den ersten Skitag zu genießen. Bei hervorragendem Wetter und optimalen Pistenbedingungen, aber sehr wenig Schnee erkundeten wir das Skigebiet in Nauders (Österreich).

Am Sonntag ging es dann wieder mit dem Skibus zur Bergkastelbahn nach Nauders. Es wurden die Skikurse eingeteilt und wieder bei hervorragenden Bedingungen, Sonne, Fernsicht und kalten Temperaturen konnten wir den Skitag genießen. Ob Zauberteppich, Funslope, Kicker oder Wellenbahn mit Box, alles wurde mit Bravour und großer Freude gemeistert. Zum Regenerieren wurde die Sauna, der Pool, der Tischkicker oder die Tischtennisplatte aufgesucht, bevor wir nach dem Wahlmenü wohlverdient ins Bett fielen.

Am Montag war es dann soweit, die Temperaturen wurden trotz Sonne immer kälter und wir begingen unseren letzten Skitag im Skigebiet in Nauders. Unsere kleinsten Riesentalente Nele und Matteo begaben sich auf ihre erste Talabfahrt und die Hellracer mit Tom, Nicolas, Luis, Felix, Finn und Lennox waren kaum zu stoppen. Amelie mit Merle, Frieda, Jogi und Tilli zogen graziös ihre Spuren in den Schnee, bevor Ben mit den Grazien: Liara, Leonie, Lea und Hannah mit großem Geschnatter talwärts fuhren. Die Abteilung Soul and Sound mit Romy, Elisabeth, Anna, Matheo, Julian und Ben rockten nicht nur die Piste, sie fanden auch am Poolbillardtisch ihren Rhythmus. Nach dem Abendessen ließen wir in der Kellerbar bei Livemusik den Abend ausklingen und schauten uns die Vorbereitungen der Dorfjugend auf den bevorstehenden Feiertag an.

Am Tag der Heiligen 3 Könige fuhren wir bei Eiseskälte nach Reschen, Südtirol (dies ist nicht Italien, wird jedoch fälschlicherweise oft dazu gezählt 😉). Im Skigebiet Schöneben-Haideralm begingen wir wieder bei besten Pistenverhältnissen und spektakulärer Aussicht auf den Reschensee einen wunderschönen Skitag. Zurück im Hotel bereiteten wir uns auf den letzten Akt unserer Skitrilogie vor.

Hopp Schwiiz hieß es ab Mittwoch und wir fuhren wieder bei Kaiserwetter nach Samnaun (Schweiz). Bei -18°C gaukelte uns die Sonne Wärme vor. Es wurde aber nach den ersten Abfahrten spürbar, dass Luft trotz Sonne auch kalt sein kann. Nachdem man aus der Schweiz über den Bergkamm nach Österreich ins Skigebiet Ischgl kam, wurde man von einer Lawine an Menschen überrollt. Als ich auf der Idalp stand, wurde mir plötzlich bewusst, hier sind die Wimmelbilder entstanden. Nach einer ewiglangen Talabfahrt (Rote 80) erreichten wir gerade noch so den Bus, der uns sicher nach Hause brachte.

Donnerstag! Renntag! Bunter Abend! Und ausgerechnet jetzt Haarhäuser-Rennwetter. Schneefall bei am Anfang eisigen Temperaturen. Tendenz wärmer werdend. Die Rennleitung um Amelie, Jochen, Christoph, Stefan, Klaus und Pius steckte neben dem Zauberteppich einen Super-G Kurs für unsere jüngsten Talente. Der sehr gleitintensive Kurs wurde von Nele und Matteo unter widrigsten Bedingungen hervorragend gemeistert. Nachdem die Liftverbindung nach Ischgl und zu unserer Rennstrecke auf Grund der Witterungsbedingungen geschlossen war, mussten wir das Riesentorlaufrennen auf Freitag verschieben. Nach zunehmendem Schneefall kamen am Nachmittag nur noch die Powder Bros auf ihre Kosten. Carving Crew 13, Schneechaoten, Haarhäuser Bruchpiloten und Haarhäuser Skischule WutziButzi machten den Bunten Abend wieder einmal legendär. Die Performance aller vier Teams war der Beweis: Wir fördern und fordern Talente und erzeugen gemeinsam bleibende Erinnerungen. Bei diesem „Bunten Abend“ fiel uns auch das Motto für das nächste Jahr ein: „PeinLicher geht immer“! So ging es dann mit einem beschwingten Gefühl ins Bett.

Freitag, letzter Skitag, Rennen 2. Akt! Schneefall, Wind, der Verbindungslift wieder geschlossen. Die Renn-Jury beriet sich und verschob das Rennen anhand von verbesserten Wettervorhersagen auf den Nachmittag. So kam es dann auch, Rennbeginn 13:45 Uhr Riesentorlauf am Riesenslalomhang (Rote 12). Das Starterfeld war auf Grund der Witterungsbedingungen stark dezimiert und die Bedingungen waren außerordentlich schwierig. Die Renntaktik war klar, heil runterkommen war das oberste Ziel. Tom mit der Startnummer 1 nahm allen Mut zusammen und zauberte auch gleich die Bestzeit in den Schnee. Nach einigen Ausfällen sind aber alle gut im Ziel angekommen. Auch unser Snowboarder Luan absolvierte den Kurs mit Bravour. Danach traten wir auch gleich die Rückfahrt nach Samnaun und die Talabfahrt (Blaue 60) an. Der Schneefall wurde stärker und die Sicht schlechter. Wohlbehalten erreichten alle wieder das Hotel. Eine sehr kalte, zum Ende hin auch sehr schneereiche und vor allem ereignisreiche Woche ging wieder viel zu schnell zu Ende!

Einen ganz besonderen Dank an Amelie, Ben und alle Teilnehmer!

Jochen Wilhelm

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