Die 17. Jugendskifreizeit des Skiclub Haarhausens führte uns nach St. Anton ins Skigebiet Ski Arlberg. Am Montag, den 05.01.2026 um 23:00 Uhr ging es in Haarhausen bei kräftigem Schneefall los. Dementsprechend waren alle Teilnehmenden schnell im Bus und wir konnten pünktlich losfahren. Die Woschtbox wurde zum Mitternachtsbuffet geöffnet und fand wie immer guten Anklang.
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht kamen wir am Dienstag um 6:30 Uhr an der Talstation der Nassereinbahn an.
Dort angekommen stellten wir fest, dass -13 Grad in Jogginghose und Pulli doch nicht so angenehm sind und somit fand das Frühstück im Bus statt, mit Bedienung von Felix und Jule. Nach einer kleinen Bekanntschaft mit dem Ordnungspersonal – vor allem vom Zimbo – stand dann auch der Bus auf seinem richtigen Platz. Nachdem sich alle umgezogen und ihre mitgebrachte Ausrüstung eingesammelt hatten, gab es nochmal eine Ansprache von Conrad. Die Teilnehmenden wurden auf verschiedene Gruppen aufgeteilt:
- Anfänger mit Eckhard und Conrad
- Die, die nichts ausleihen müssen mit Zimbo
- Die, die noch nicht so schnell Ski fahren mit Jule
- Die, die besser Ski fahren mit Tobi
- Und der Rest (die erfahrenen Skihasen) im Team Helli – oder wie wir uns genannt haben: die lila Bienchen
Nach einem erfolgreichen ersten Tag bei Kaiserwetter trafen wir alle um 15 Uhr bei unserem 3-Sterne-Hotel Rosa Canina ein, um den Bus auszuladen und unsere Zimmer zu beziehen. Es gab kein einziges Hochbett, was eine ganz neue Erfahrung bei der Jugendskifreizeit ist. Wir wurden jeden Abend mit einem 3-Gänge-Menü beglückt. So gab es am ersten Abend zur Vorspeise Kürbissuppe, als Hauptgang Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und zum Nachtisch ein Stück Kuchen. An der Pünktlichkeit des Essens dürfen sie noch ein bisschen arbeiten, aber ansonsten hat es doch sehr gut geschmeckt. Die Waldpilzsuppe war der eindeutige Favorit vom Tobi – ihr könnt ihn ja gerne selber nochmal dazu befragen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Mittwoch ging es erneut bei Kaiserwetter (Minusgrade und Sonnenschein) auf die Piste. Die Anfänger wurden von einer ansässigen Skilehrerin namens Pük betreut, aber Conrad, Felix und Eckhard standen weiterhin zur Verfügung und fuhren mit verschiedenen Gruppen mit. Somit wurden sowohl die 8 Anfänger als auch die anderen Skifahrer gut betreut.
Abends trafen wir eine Legende im Arl One – den AlmKlausi. Und falls ihr euch fragt: „Wer soll das denn sein?“, habe ich eine Gegenfrage an euch: Wie heißt die Mutter von Niki Lauda?
Nach viel Schneefall am Donnerstag konnte am Freitag auch der Tiefschnee abseits der Piste unsicher gemacht werden, was vor allem Tobi, Jakob und Eric ausprobiert haben. Ab 15:00 Uhr trafen wir uns dann im Mooserwirt und es wurde ausgiebig gefeiert. Der Flying Hirsch hat geschmeckt bzw. die Flying Hirsche. Nach einer erfolgreichen Talabfahrt ging es auch hier wieder pünktlich zum Abendessen zurück zum Hotel.
Am letzten Skitag war dann der Schneefall zurück und dazu: sehr viel Wind. Eckhard sagte am Morgen mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht: „Ich komme heute später dazu, ich muss noch was erledigen“. Und daraufhin stießen gegen 10 Uhr die Wilhelms zu unserer Gruppe dazu – das heißt: Jochen, Amelie, Ben und Pius. Nachdem der feucht-fröhliche Genosse Jochen (Zitat Jakob) schon am Anfang der Woche vermisst wurde, war das natürlich eine große Freude für alle.
Die Schneeverhältnisse waren nicht die besten, denn man konnte auf dem Berg keine 50 Meter weit sehen. Der Wind wirbelte den neuen Schnee auf und es gab viele Huppel auf der Piste. Aber eine gute Sache hatte es: bei einem kleinen Sturz – oder wie ich das gerne nenne: einem Plumsi – landete man wie auf einer Wolke.
Am letzten Abend wurden die Koffer gepackt, eine Runde Uno oder Wizard gespielt und ein paar Teilnehmende trieb es nochmal in eine Kneipe.
Am Sonntagmorgen wurde ab 8:00 Uhr der Bus beladen und nach einem letzten guten Frühstück sind wir um 8:30 Uhr losgefahren. Um 17:00 Uhr kamen wir nach einer ruhigen Busfahrt in Haarhausen an. Vielen Dank an die beiden Busfahrer Rene und Jonas, die uns sicher hin und zurückgebracht haben.
Ein großer Dank geht an alle, die mitgefahren sind. Es waren alle pünktlich beim Abendessen wieder im Hotel und mehr oder weniger pünktlich beim Frühstück. Keiner hat sich eine große Verletzung zugezogen und auch die vorbelasteten Knie haben durchgehalten. Ich hoffe, es hat allen Spaß gemacht und wir sehen den einen oder die andere im nächsten Jahr wieder.
Es war insgesamt eine gelungene Jugendskifreizeit und wir freuen uns alle auf die nächste. Einen letzten Hinweis habe ich noch für alle, die auch mal wieder Ski fahren wollen: „Stay on the fucking track, man!“
Cora Metz